Wie hängen diese drei Werte zusammen? Wie wendet man sie und wann und wo an?
Der U-wert sollte ja hinlänglich bekannt sein. Er beschreibt ja eine Wärmeleistung in Watt, die durch ein Bauteil wandert und dabei Energie verliert.
Der Lambda -Wert bescheibt ebenfalls ein Leistung. die in Watt gemessen wird, die eben diese Leistung auf einen Baustoff oder besser Dämmstoff angewendet wird, also kein zusammengesetztes Bauteil sondern ein homogener Stoff, ob Beton oder Dämmmatten oder Putz...gibt also die Leitfähigkeit eines Stoffes an... je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung ( eigentlich logisch, je besser er leitet, desto grösser der Wert, desto besser die Leitung,desto schlechter der Dämmwert...
Der R-Wert ist der Widerstandswert eines Stoffes oder Bauteil und steht in direkter Beziehung zu den oben genanntem Werten. Schon jetzt sollte klar sein, dass er umgekehrte Werte hat zu den oben genannten Werten. Er wird benutzt, um U-Werte zu addieren. Und zwar denn, wenn verschiedene Bauteile zusammengefasst werden sollen. Bei einem zusammengeszten Bauteil, dessen U-Werte bekannt sind, kann mannicht einfach die U-.Werte zusammen- zählen... aber später mehr davon...
Wärmedurchlasswiderstand R
Der Wärmedurchlasswiderstand R, Einheit: (m²K)/W, bezeichnet den Widerstand einer Schicht gegen das Durchströmen von Wärme. Je größer der Widerstand einer Baustoffschicht, umso weniger Wärme strömt durch diese. Im Gegensatz zur Wärmeleitfähigkeit, mit der sich Dämmstoffe unabhängig von ihrer Dicke vergleichen lassen, nennt der Wärmedurchlasswiderstand die tatsächliche Dämmwirkung bei einer bestimmten Dicke des Dämmstoffes.
Berechnung: (R = Baustoffdicke in Meter / Wärmeleitfähigkeit W/(m²K).
Beispiel für 20 cm Mineralwolle: R = 0,2 m / 0,035 W/(m²K)
Wärmedurchlasswiderstand R = 5,7
Wärmedurchlasswiderstand R = 5,7
Je höher der Wärmedurchlasswiderstand umso besser ist die Wärmedämmung.
Beispiele:
Dämmstoffdicke für einen Wärmedurchlasswiderstand von 4 (m²K)/W
- Aerogel-Granulat (WLS 021)
- 8,4 cm
- Resol-Hartschaum-Platten (WLS 023)
- 9 cm
- Mineralwolle (WLS 035)
- 14 cm
- Polystyrol-Hartschaum-Platten (WLS 040)
- 16 cm
- Zellulose (WLS 040)
- 16 cm
- Holz (Dient nur als Vergleich)
- 52 cm
- Ziegelstein (Dient nur als Vergleich)
- 85 cm
(aus raum analyse.de)
Diese Berechnung eines R-Werts kann auch für ein mehrschichtiges Bauteil durchgeführt werden:
U= 1/ R oder R= 1/ U , so ist also der Wärmedurchlasswiderstand der Kehrwert vom U-Wert
Zusammenhang:
U= 1/ R = lamda/ d (W/m²xK)
Wie kann man sich also denn den Lamda Wert und den U- Wert eines Bauteils sich einfach,-bildlich vorstellen?
Vor einem BAuteil aussen greift ja die Luft mit einer bestimmten, jedenfalls im Winter mit einer tieferen Temperatur an. Innen mit der höhren Raumtemperatur. Nun strömt durch aktivere Molekularbewegung im Bauteil verursacht von der Innentemperatur des Bauteils Wärme von inen nach aussen. Je nachdem, wie das Bauteil die Wärme gut oder besser leitet, (Wärmeleitfähigkeit lambda oder Wärmedurchlasswiderstand R wird mehr oder weniger Wärmeenergie verloren. Und die ist logisch grösser, wenn die Aussentemperaturen tiefer sind. ( Bildlich gesprochen müssen die aktiveren Temeraturen( schnellere Molekularbewegungen) die bewegunsarmeren kälteren Aussenabschnitte durch Stösse anregen, mehr Arbeit, mehr Verlust)
und hier unser Baukostenrechner:
Baukostenrechner schnell und kostenlos
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen